Archiv für den Autor: JensSeverin

Rock The Garden

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Location: Lutschgenpark Pößneck

Date: 20. und 21.August 2010 (Einlass ab 16:00)

Festivalticket: VVK hat begonnen. Preis 22.- € incl. VVK Gebühren (Camping kostenlos direkt am Festivalgelände) bei Ticketmaster, Eventim, Ticket-Leistung Erfurt, Thüringer Ticketshop und allen bekannten VVK – Stellen. Tagestickets nur an der Abendkasse!

Übernachtung: Kostenloses Camping möglich direkt am Festivalgelände

Parkplätze: Ca. 200 kostenlos direkt am Festivalgelände

Website: www.rock-the-garden.de

Line Up: Wolfgang Michels (letztes Jahr Vorband von Neil Young), Monokel,
Tino Standhaft, Eric Rust & The Never Sleeps Band, Change Partners,
Bozz Rockband, Helpess, Schirneck / Keune Duo, Human Highway Allstar Band

Videos:
http://www.youtube.com/watch?v=hwcrHtgYF7s (Wolfgang Michels)
http://www.youtube.com/watch?v=Hyx1YZzEnR0 (Monokel)
http://www.youtube.com/watch?v=krgB-7XnexE (Eric Rust)
http://www.youtube.com/watch?v=IaZ5PK54990 (Tino Standhaft)
http://www.youtube.com/watch?v=cjaY0JjTtrM (Change Partners)
http://www.youtube.com/watch?v=Rj0vIBt8lWg (Bozz Rockband)
http://www.youtube.com/watch?v=SRYVDm-YBAw (Helpless)

Freitag

Change Partners (Braunschweig)
change-partners.jpgDie Acoustic-Rock-Band aus Braunschweig, die sich mit ihrem unvergleichlichen vierstimmigen Satzgesang und der Harmonie druckvoller Akustikgitarren der Hochachtung der Folkrock-Legenden David Crosby und Graham Nash versichert hat, bietet während einer Show die faszinierende Einheit von sehr verschiedenen Musikern.
Ganz im Stil der Urväter des Acoustic-Rock, „Crosby, Stills, Nash & Young“, lässt CP die Klassiker der Rockgeschichte in neuem akustischen Glanz erstrahlen.
André Huk, Andy Bermig, René Sahin und Uwe Johannes konnten insbesondere mit ihren vokalen Fähigkeiten so sehr überzeugen, dass sie 2003 den begehrten „Sennheiser Music Award“ verliehen bekamen und sich mit ihren energiegeladenen Konzerten den Ruf der „besten Coverband Norddeutschlands“ erspielen konnten.

Eric Rust & The Never Sleeps Band (Würzburg)
eric-rust.jpgNeil Young – weltbekannter Songwriter und Musiker der Folk- und Rockmusik wurde am 12.November 2005 sechzig Jahre alt. Um diesen kanadischen Ausnahmekünstler zu ehren, war dies damals der Anlass für den Berufsmusiker und Liedermacher Eric Udo Zschiesche (alias Eric Rust ), zusammen mit Freunden, ein Konzert mit Songs von Neil Young in Würzburg zu geben. So gründete sich, in Anlehnung an das berühmte Album „Rust Never Sleeps“ von Young & Crazy Horse, die Eric Rust & The Never Sleeps Band, und es entstand dieses „Tribute to Neil“- Projekt. Nicht nur der Sound der Band ist dementsprechend, auch Eric’s Stil – den Gitarren Töne zu entlocken, wie auch sein Gesang und Mundharmonikaspiel, sucht sicher seinesgleichen.

Im Konzert werden nur Stücke vom Altmeister spielt. Bei den Konzerten tritt Eric zum Teil allein, wie auch mit der Band, auf. Er bedient sich dabei akustischer Gitarre, E-Gitarre, mitunter einem Harmonium und natürlich der Bluesharp.

Vom Rockgewitter, dem Feedback der E-Gitarre hin bis zum Sound der umgestimmten Westerngitarre – der Spirit von Neil ist immer dabei. Die Interpretationen reflektieren sein eigenes Selbstverständnis und die Sympathie für die Stücke und den Altmeister Neil Young. Das einige Songs gelegentlich in deutscher Fassung dargeboten werden, ohne jedoch an Authentizität zu verlieren, dürfte dabei gerade das Interessante an diesem Projekt sein. Variation statt Gleichförmigkeit, Spielfreude und Improvisation stark angelehnt an die Stücke des Altmeisters.

Tino Standhaft und Band (Leipzig)
tino-standhaft.jpgNach seiner letzten CD “CUT – two nights at crystal palace“ und zwei Jahren im musikalischen Kosmos von Neil Young ist Tino Standhaft wieder mit eigenen Songs unterwegs. Begleitet wird er von einer Band der Extraklasse.
Tino Standhaft, ein Ausnahmegitarrist mit einem einzigartigen Gitarrensound, der den Vergleich mit anderen Größen seines Fachs nicht zu scheuen braucht. Er rockt seit fast 30 Jahren diesen Kontinent, arbeitete mit Herzberg und The Lessons of Love, rackerte bei Snake und Frapt. Tino’s Name ist zugleich sein Credo. Er trotzt allen Versuchen, seinen erdigen Musikstil mit modischen aber kurzlebigen Trends zu verwässern. Es gibt selten einen Musiker wie ihn, der einen derart unverfälschten Gitarrensound in immer wieder neuen Variationen so konsequent wiedergeben kann. Erdiger und schnörkelloser Rock und einer Stimme – rau, rockig und mit einer enormen Bandbreite. Tino Standhaft ist nicht nur ein Gitarrist der obersten Liga, sondern auch ein Sänger mit einer Stimme, die ihresgleichen sucht – sie klingt wie aus dem tiefsten Süden der USA. Er fühlt sich wohl auf der Bühne und verzaubert mit ehrlichem Rock sein Publikum.
Parallel zu seinem Bandprojekt mit eigenen Songs ist Tino Standhaft auch weiterhin mit seiner Neil Young Show „Tino Standhaft meets Neil Young“ auf Tour.

Samstag

Andreas Schirneck/Wolfgang Keune Duo
andreas-schirneck.jpgDer in Löhma in Thüringen lebende Musiker tourte u.a. mit dem weitgereisten Strassenmusiker Mario Jaensch sowie mit Rock-Ikone Klaus Renft in dessen letzten Lebensjahren.
Seit Schirneck Anfang der 70-er Jahre in einem Vorstadtkino im Osten zum ersten Mal Neil Young hörte, hat ihn der Virus nicht mehr verlassen. Bis heute nicht. In den letzten Jahren ist aus dieser Passion ein Programm entstanden, in dem sich Andreas Schirneck auf eine sehr persönliche Weise den Songs des Kanadiers nähert. Das bedeutet, dass die Stücke nicht einfach gecovert werden, es geht um Interpretation im besten Wortsinn.
Er steht solo auf der Bühne und lädt die Zuhörer zu einer musikalischen Reise durch das Schaffen des Altmeisters über vier Dekaden.
Schirneck tritt dabei an in der „klassischen“ Singer/Songwriter-Besetzung Gitarre, Stimme und Bluesharp und verzichtet getreu seinem Motto „handmade music“ auf technische Spielereien wie Drumcomputer oder Halbplaybacks.

Bozz Rockband (Sömmerda)
bozz-rockband1.jpgEine echte Konstante bei bisher allen Treffen. Ausrichter des ersten Neil Young Festes der Human Highway Mailingliste.

Die Bozz Rockband fand sich kurz nach dem Millennium in der klassischen Besetzung:
zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug zusammen und widmet sich seit dem handgemachter, melodischer Rockmusik.
Die musikalischen Einflüsse sind hierbei nicht zu überhören:
Neil Young, Rory Gallagher, Tom Petty, Deep Purple, Dire Straits – um die bekanntesten zu nennen.

Es war allerdings von Anfang an nicht das Bestreben der vier Musiker, möglichst detaillierte Nachspiel-Fassungen von allgemein beliebten und tanzbaren Rock- und Oldie- Musikwerken abzuliefern, vielmehr gilt ihr besonderes Augenmerk dem Arrangement eigener Songs.

Zur Verbreitung ihrer Musikstücke nutzt die Band verstärkt das Internet und hat es durch dieses die Musikwelt revolutionierende Medium bereits zu einiger Bekanntheit über die Grenzen Thüringens hinaus gebracht.

Ihr Song „Stadt Im Regen“ ist schon seit Anbeginn auf des Meisters (Neil Young) Seite unter den „Songs Of The Time“ auf den obersten Rängen (Aktuell Platz 6). Selbst amerikanische Radiosender wurden so auf die Band aufmerksam.

Helpless (Bamberg)
helpless.jpgDie Band „Helpless“ sind Gaby (Gesang), Juan (Gitarre, Bass, Percussion), Thomas (Lead-Gitarre, Mundharmonika), Jens (Gitarre, Gesang), Julian (Keyboards, Alt-Saxophon), Jana (Cajon).
Helpless hat sich ganz und gar der Neil Young Musik verschrieben. Doch Achtung! Wer meint hier perfekte Cover zu hören irrt sich gewaltig. Mal abgesehen von der eher ungewöhnlichen Songauswahl sind allein schon die Tatsache, dass hier eine Frau singt und ein Saxophone mit von der Partie ist, Garant für ganz besondere Arrangements. Erfrischend anders auch für Leute, die erst noch Neil Young Fans werden wollen! Helpless war schon bei den vorangegangenen Festivals „Rock The Canyon“ mit Ihrer aussergewöhnlichen Songauswahl und Ihren erfrischenden Arrangements aufgefallen!

Wolfgang Michels (Hamburg)
michels.jpgEs gibt ein neues Album von Michels. Wolfgang Michels. Für viele Musikliebhaber gehört zu diesem Satz ein Ausrufezeichen. Für sie sind Michels’ Alben Pretiosen der deutschen Singer/Songwriter-Szene, fernab von aller Liedermacherei und kaum vergleichbar mit allen anderen zeitgenössischen Sängern aus Deutschland. Michels geht seinen eigenen Weg. Er ist anders ist als die Westernhagens, Meys, Naidoos. Und nun gibt es ein neues Album: zuhause

Michels ist kein “Schönsänger”. Und will es auch nicht sein. “Ich mag das Lässige, Schnoddrige, Ungeschönte, etwas Raue. Nicht nur in meiner Stimme.” Die Songs sind gelebtes Leben. Und so klingen sie auch: knarzend, kratzend, atmend – es lebt einfach. Das Album ist am Puls der Zeit, aber frei von modischen Allüren. Der Sound reicht von bittersüß und fragil bis zu druckvoll und psychedelisch. Es finden sich Beatles-Zitate, Anklänge an die Doors, an REM oder Passagen, die einem Tarantino-Film gut zu Gesicht stünden. Michels öffnet sich mit seiner Band aber auch gezielt jungen Einflüssen, so wirkte zum Beispiel Kim Frank an dem Album mit.

Text und Musik bilden eine untrennbare Einheit. “Beides kommt meistens einfach über mich, unplanbar, wie ein Traum.”

Wolfgang Michels wurde am 15. Juli 1951 geboren und startete 1968 mit 16 Jahren eine vielseitige Karriere. Er spielte in diversen Formationen und veröffentlichte sowohl unter seinem Namen als auch unter verschiedenen Pseudonymen. Michels produzierte unter anderem in Deutschland und Kalifornien, in deutscher und englischer Sprache, arbeitete mit Größen wie Alexis Korner oder Rio Reiser. Die passende Schublade für einen wie Michels gibt es nicht in Deutschland. Am nächsten kommt noch der amerikanisch geprägte Begriff Singer/Songwriter, der mit “Liedermacher” nicht übersetzt werden kann. Michels besetzt seinen eigenen Platz

Alle Neil Young Fans unter Euch haben Wolfgang Michels letztes Jahr als Vorband von Neil Young erleben dürfen!

Monokel Kraftblues (Berlin)
monokel.jpgMONOKEL – die KraftBlues-Legende – aus Berlin – seit 33 Jahren auf Tour.
Wer an traurige Baumwollpflückerweisen denkt liegt im Fall von MONOKEL völlig falsch. Hier wird die Bluesturbine mächtig angeheizt. Die Songs spiegeln das wirklich gelebte Leben wider, sie erzählen von den Menschen dieses Landes in dieser Zeit, von Dir und mir, von dem da hinten und dem da drüben.
Liebe, Likör und wilde Parties, mit zwinkerndem Auge den Großen auf die Finger (sc)hauen, gerade und ungeschminkt, dem Rock & Roll verschworen – das ist MONOKEL !

Kraft-Blues, einem nur dieser Band eigenen, siedend heiß servierten Gericht , das die beiden Ausnahmegitarristen Michael „Lefty“ Linke und Bernd „Kuhle“ Kühnert mit ihren schneidend scharfen, bretthart geschmetterten oder perlend – spielerischen Riffs und Licks würzen. Dieses explosive Gemisch feuert Dicki Grimm am Schlagwerk kraftvoll an. Ganz neu am Bass seit wenigen Wochen: Holly Burnette.

Dem Rhythmus kann sich niemand entziehen, der Kraftblues packt jeden und zieht magisch auf die Tanzfläche oder lässt Beine und Köpfe wippen. Immer mit dabei die alten Hits aus den „Bye Bye Lübben City“ – Zeiten und viele neue Songs.

Fazit: MONOKEL war, ist und bleibt Kraftblues & Rock ´n´ Roll voller Ekstase, Groove und Leidenschaft und ist >>> Nichts für Stillsitzer