Sicherheit in der Straßenbahn

Hallo an alle Erfurter!

Ich bin Redakteur und sammle momentan Informationen über die Sicherheit in der Straßenbahn Erfurt. Aufgrund der jüngsten Ereignisse (Tot eines Obdachlosen, brutales Vorgehen Jugendlicher gegen einen 18-jährigen am hellichten Tag) suche ich nun nach Meinungen und Fakten über die Sicherheit und die Kontrollen in der Straßenbahn. Außerdem wäre ich an anderen, ähnlichen Ereignissen interessiert. Bitte nicht über Fahrausweiskontrollen oder ähnliche Sachen schreiben, mich interessiert die Sicherheit der Fahrgäste. Zudem mangelte es ja teilweise auch an der Zivilcourage. Ideen, wie man trotz fehlender Zivilcourage einem (Mit-)Menschen auf indirektem Weg helfen könnte? Wenn jemand Informationen hat, bitte einfach mal an mich mailen: snoop85@hotmail.de oder hier sich äußern!
Außerdem soll dieser Blog einfach mal die Möglichkeit geben, die Meinung der Erfurter Bürger zu sehen.

4 Gedanken zu „Sicherheit in der Straßenbahn

  1. ha75

    Was waren das denn für Ereignisse? Wann ist das passiert? Davon habe ich überhaupt gar nichts mitbekommen und lese in deinem Beitrag hier das erste Mal darüber.

  2. karo

    Die Sicherheit in den Erfurter Straßenbahnen dürfte „Eigentlich“ keine Frage sein, denn die meisten Züge sind nun schon mit Videotechnik ausgerüstet. Ob und in wieweit der Fahrer dadurch schnell Hilfe herbeirufen kann ( im Fall eines Falles )müßte doch über die EVAG zu erfragen sein.

  3. snoop85

    Hallo!
    Sicherlich kann man die Sicherheit der Bahnen bei der EVAG nachfragen. Aber würden Sie so einfach zugeben, dass an ihren Produkten etwas zu verbessern wäre? Außerdem wollen wir ja nicht die Fahrer angreifen bzw. Vorwürfe machen, denn die haben mit dem Kontrollieren der Bahnen genügend Arbeit. Es geht uns viel mehr darum, Verbesserungsvorschläge für die EVAG zu unterbreiten.
    Deshalb wollten wir mal die Meinung der Erfurter Bürger analysieren. Schade, dass bisher sich kaum jemand zu dem Thema geäußert hat.
    Zu den Ereignissen: Vor wenigen Monaten ist ein Mann beim Arbeitsamt zugestiegen und direkt in der Bahn umgefallen. Durch sein etwas abstoßendes Aussehen (und sicherlich Geruch) lies ihn JEDER(!) liegen, der gleichzeitig mit der Straßenbahn gefahren ist (am frühen Nachmittag)! Erst nach 4 Stationen, der Mann war mittlerweile blau angelaufen, „bemerkte“ eine ältere Frau beim Zusteigen den Mann und rief den Notarzt. Rettung war natürlich ab dem Zeitpunkt nicht mehr möglich…Soviel zur VIDEOÜBERWACHUNG!!!
    2. Ereignis: Eine kriminelle Gruppe Jugendlicher hat um 15 Uhr nachmittags im Mai einen 18-Jährigen brutal zusammen geschlagen und bestohlen. Wieder waren auch andere Fahrgäste anwesend, eingegriffen hat niemand. Und wieder müsste die Tat durch Kameras überwacht worden sein…aber die Polizei wurde erst viel später informiert…

    Aus diesem Grund sehe ich die reine Videoüberwachung durch den Fahrer als unzureichend, da dieser sich hauptsächlich auf den Verkehr konzentrieren sollte. Ein Alarmknopf mit direkter Verbindung zur nächsten Polizeistation ist doch sicherlich keine schlechte Idee, oder?
    Vielen Dank für weitere Gedanken/Antworten/Ideen.

  4. ha75

    Die Wegschau- und Kopf-in-den-Sand-Mentalität ist scheinbar ein immer stärker werdendes Problem unserer Gesellschaft. Wo bleibt die Zivilcourage? Wirklich schlimm, wenn Leute wegsehen und nicht helfen, noch nicht einmal die Polizei oder den Notarzt rufen…
    Sicher muss man sich überlegen, ob die Videoüberwachung alleine reicht. Wenn der Fahrer oder die Fahrerin sich auf den Straßenverkehr konzentrieren muss, hat er/sie auch nicht ständig die Möglichkeit, auf die Videobilder zu schauen. Vielleicht sollten die Bilder daher zusätzlich zu einer Zentrale übertragen werden? Auch so ein Notrufknopf ist sicherlich nicht schlecht… Vielleicht gibt es ja Beispiele aus anderen Städten, wie dort an Sicherheitskonzepten im ÖPNV gearbeitet wird?

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